Wirbeltiersammlung, eine Übersicht

Nebst den wichtigen historischen Sammlungen (she. dazu die Geschichte der Sammlungen) sind wir im Besitz grosser Sammlungsbestände, die entweder als Totfunde von Privatpersonen gefunden und abgegeben, oder von Jägern, Wildhüter, Biologen im Zusammenhang mit Projekten, oder von staatlichen Stellen (Zoll, Polizei, Veterinäramt, etc.) dem Museum vermacht wurden. Diese Sammlungen konzentrieren sich aus nahegelegenen Gründen auf die Umgebung von Bern. So sind wir z.B. im Besitz von 350 Dachsschädeln, 90 Steinböcke, 900 Rehe, etc. Diese Objekte sind weitgehend das Resultat von früheren wissenschaftlichen Projekten und wurden entsprechend zielgerichtet gesammelt, dokumentiert, präpariert und konserviert. Sie stehen der Forschung selbstverständlich nach wie vor zur Verfügung.

Aktuelle Projekte, die massgeblich zur Erweiterung unserer Sammlung beitragen:

Die Sammlungen in Zahlen:

  • Dermoplastiken: 8960
  • Felle und Bälge: 11870
  • Schädel: 14956
  • Skelette: 3596
  • Nasspräparate: 18486

Über 98% unserer Bestände (August 2014: 64725) sind elektronisch inventarisiert.

         Myxinoida, Petromyzontida

4 Arten

30 Objekte

         Chondrichthyes

44 Arten

99 Objekte

         Actinopterygii, Dipnoi, Actinistia

775 Arten

9113 Objekte

         Lissamphibia

435 Arten

5533 Objekte

         Testudines, Crocodylia, Lepidosauria

649 Arten

3259 Objekte

         Aves

2351 Arten

26953 Objekte

         Mammalia

811 Arten

19738 Objekte


Eine zusammenfassende Übersicht der Geschichte der Wirbeltiersammlungen des Naturhistorischen Museum zusammen mit einer Liste der wichtigsten Donatoren und Kuratoren finden Sie hier.

Nach geographischer Herkunft:

  • Europa (ohne Schweiz)   7330 Objekte
  • Schweiz    28067 Objekte
  • Asien    8007 Objekte
  • Afrika    4143 Objekte
  • Nord Amerika    1532 Objekte
  • Süd Amerika (ohne Brasilien)    1690 Objekte
  • Brasilien    5204 Objekte
  • Australien und Ozeanien    667 Objekte
  • Unbekannt    7876 Objekte
  • Antarktis    80 Objekte
  • Atlantischer Ozean    103 Objekte
  • Indischer Ozean    26 Objekte

Die Verwendung von Sammlungsmaterial für molekulargenetische Untersuchungen
Das NMBE (offizielle Abkürzung unseres Museums) begrüsst die Verwendung seiner Sammlungen zu wissenschaftlichen Studien. Damit heutige und auch zukünftige Forscher von deren Untersuchungen Nutzen ziehen können, bitten wir die folgenden Nutzungsbestimmungen (pdf, Text in Englisch) zu beachten.