Geowissenschaftliche Präparation

Hauptsächlich (projektbezogene) Präparation von wissenschaftlichen Sammlungsobjekten: z. Bsp. bereits publizierte Abbildungsoriginale für eine Neubearbeitung durch externe Experten, Makrofossilien aus dem Callovien für eine Bestimmung im Rahmen einer Doktorarbeit, Jurassische Seeigel für eine taxonomische Revision, Waschen von mikropaläontologischen Proben zur Untersuchung.

Überarbeitung oder Konservierung bzw. Präparation von Sammlungsmaterial, wie historische Fossilien oder neu gekauften oder neugefundenen Fossilien, wie während des Baus des Lötschbergbasis-Tunnels, oder des Neufeldtunnels oder Begleitung des fortschreitenden Abbaus eines Steinbruchs oder Erstellen von Kopien zum Aufbewahren von schlecht erhaltenem Belegmaterial.

 

Dicksonites pluckenetii, Karbon, Mitholz, Kanton Bern (Material aus dem Lötschbergbasis-Tunnel)

Plesiogale angustifrons, Aquitanien, Neufeld, Kanton Bern (Bau des Neufeld-Tunnels)

 

Zum Beleg wie komplex und zeitintensiv manche Präparationsprojekte sind und zum Vergleich und Abschätzen des Aufwands neuer Projekte, zeichnen wir den Ablauf mittels Fotos des Präparationsfortschritts regelmässig auf, wie zum Beispiel die Präparation des Fischsauriers für die Ausstellung „Flossen, Füsse, Flügel“.

Um eine möglichst hohe Qualität der Präparation zu erreichen werden neue Methoden und neue Werkzeuge gesucht, erfunden und getestet, sowie später eingeführt und genutzt.

 

Fischsaurier Stenopterygius sp., Lias, Holzmaden D:

  Zustand beim Ankauf

Zustand nach 350 Stunden Präparation mit dem Sandstrahler

Vorderes Ende und Schnauze beim Ankauf

Vorderes Ende und Schnauze nach 5 Stunden Präparation

Vorderes Ende und Schnauze nach 8 Stunden Präparation

 

=> Präparieren und rekonstruieren von Objekten für Ausstellungen: Beenden und Verbessern früherer Präparationen, Festigen von Gesteinsproben, Rekonstruieren von Körpern oder Skeletten, Erstellen von Kopien