Entdeckerecke begrüsst ihren 250'000. Besucher

Datum: 
20. Oktober 2015

Wie fühlt sich eine Elefantenhaut an? Wie schwer ist ein Hirschgeweih? Von welchem Tier stammt dieser Fussabdruck? In unserer Entdeckerecke können die grossen und kleinen Besucherinnen und Besucher Fragen wie diesen auf die Spur gehen. Nun hat die Entdeckerecke die Viertelmillion-Grenze geknackt – Simeon Lehmann heisst der 250'000. Entdecker.
 

Samstagnachmittag und schlechtes Wetter: die Entdeckerecke platzt aus allen Nähten. Das museumspädagogische Angebot gehört zu den beliebtesten des Naturhistorischen Museums. Hier gibt es zahlreiche Objekte aus Zoologie, Paläontologie und Geologie, welche die Kinder nach Herzenslust in die Hand nehmen oder in dunkle Kisten ertasten können. Die Ecke fordert alle Sinne heraus und macht auch Abstrakteres begreifbar. In erster Linie soll sie aber vor allem Spass machen und zum Spielen, Rätseln und Experimentieren animieren.

Nach zwölf Jahren Betrieb verzeichnet die Entdeckerecke eine Viertelmillion Besucher. Frühere Erhebungen haben ergeben, dass etwa die Hälfte aller Museumsbesucher in der Museumsecke im 1. Stock vorbeischaut. Mit Simeon Lehmann haben die Betreuer letzte Woche den 250'000. Entdecker begrüssen können. Der Siebenjährige und seine jüngeren Schwestern Fiona (6), Aline (3) und Lara (1) sind schon mehrmals hier gewesen. Gemeinsam haben sie verschiedene Felle und Häute ertastet. Darunter auch das Fell von Fionas Lieblingstier, dem Waschbären. Simeon hat vor allem das Hirschgeweih sehr gefallen, welches er sich auf den Kopf setzen konnte.

Freiwillige Helferinnen und Helfer

Die Entdeckerecke verdankt das Museum insbesondere dem Engagement von zirka 25 freiwilligen Helferinnen und Helfer. Sie betreuen jeweils am Mittwochnachmittag sowie samstags und sonntags die Ecke und schauen, dass möglichst kein Kind mit offenen Fragen nach Hause gehen muss. Ausserhalb der betreuten Zeiten kann die Entdeckerecke auf eigene Faust erkundet werden. Neue Helferinnen und Helfer sind sehr gefragt. Interessierte können sich direkt beim Museum melden.

Mehr Infos