Dora Strahm

Gestaltung 031 350 72 47 E-Mail

Ausstellungskuratorin

Dipl. Biologin

Montag, Dienstag und Donnerstag ganzer Tag


Ausstellungskuratorium:

Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gestaltung, Wissenschaftskommunikation in 3D.

Schwerpunkte setzen, Wissen in eine verständliche, attrakive Form bringen, Geschichten im Raum erzählen, die das Leben schreibt.

TWANNBERG-METEORIT Jäger des verlorenen Schatzes

"Bis  August 2016 haben Meteoritenjäger über 600 Bruchstücke des Meteoriten aus dem Boden geholt. Nur dank ihres unermüdlichen Einsatzes war es möglich, Teile des verlorenen Schatzes zu heben. Mit Geduld, Herzblut und unzähligen Arbeitsstunden haben die Sucher nicht nur interessante Sammlerobjekte geborgen, sondern der Wissenschaft einen unbezahlbaren Dienst erwiesen."

August 2016, Sonderausstellung NMBE

TIERSCHMUGGEL Tot oder lebendig

"Der internationale illegale Handel mit Wildtieren gefährdet nicht nur bedrohte Tiere wie Elefanten oder Nashörner, sondern die Stabilität ganzer Länder und damit das Leben vieler Menschen.

Motor der Misere ist die globale Kundschaft, die vom angeblichen Wundermittel aus Nashorn-Horn bis zum exotischen Souvenir kauft, was die Wildnis hergibt.

Die Ausstellung ist deshalb nicht in erster Linie eine Ausstellung über Tiere, sondern über den Menschen."

November 2015, Sonderausstellung NMBE

BARRY Der legendäre Bernhardinerhund

"Um Barry ranken sich Legenden von grosser Ausstrahlungskraft. Sie enthalten alles, was Geschichten zeitlos faszinierend macht: Gefahr und Rettung, Heldentum und Tragik, Überirdisches und Bodenständiges. Sie schrammen haarscharf am Möglichen vorbei und lassen Platz für Spekulation und Fantasie. "

Juni 2014, Dauerausstellung NMBE

Bin ich schön?

Schönheitsideale ändern sich, aber die biologischen Botschaften bleiben gleich. Formeln fassen die Schönheit in Zahlen, Instrumente verwandeln sie in Wohlklang. Doch sie bewahrt ein Geheimnis und entzieht sich einer exakten Definition.“

November 2012, eine gemeinsame Sonderausstellung mit dem Museum für Kommunikation Bern

Riesenkristalle – der Schatz vom Planggenstock

"Am 21. September 2005 öffnen die Strahler Franz von Arx und Paul von Känel in ihrem kleinen Bergwerk am Planggenstock im Kanton Uri einen Hohlraum im Fels. Darin funkeln im Licht ihrer Lampen fast fünfzig aussergewöhnlich klare, grosse und perfekt geformte Kristalle"

Mai 2011, Dauerausstellung NMBE

JURA - vergangene Meereswelt

"Wer über Juraweiden wandert, hat Meeresgrund unter den Füssen."

Mai 2010, Sonderausstellung NMBE

c’est la vie – Geschichten aus Leben und Tod

"Wer das Naheliegende aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, erweitert sein Gesichtsfeld, sieht neue Zusammenhänge und gewinnt ein sicheres Gespür für die Einmaligkeit des Raumschiffs Erde, mit dem alle Lebewesen seit Jahrmilliarden unterwegs sind."

August 2008, Dauerausstellung NMBE.

Auszeichnung mit dem Prix Expo 2009.

Flossen, Füsse, Flügel – der Werdegang der Wirbeltiere

"So schnell wie im Märchen ist aus einem Frosch kein Prinz geworden. Doch die Amphibien waren ein gelungener Anfang."

April 2007, Dauerausstellung NMBE

Bitte nicht stören – Wasservogelreservate in der Schweiz

"Wer denkt schon an die geheimnisvolle Geschichte vom Vogelzug über Meere, Gebirge und Wüsten, wenn er im Winter eine unscheinbare Ente an einem See sieht?"

2004, Sonderausstellungim Schweizer Museum für Wild und Jagd, im Auftrag NMBE

Wilde Tiere in der Stadt - Anpasser und Alleskönner

"Anstatt in Wald und Wiesen nach Mäusen und Würmern zu suchen, bauen wilde Tiere in Städten ihre Nester an lärmigen Kreuzungen, stöbern auf Trottoirs nach Essbarem oder brüten in Blumenkisten auf dem Balkon."

2001, Dauerausstellung NMBE

Der Elefant von Murten

"Da tobte ein fremdes, vielleicht unbesiegbares Tier hinter der schwachen Türe, und dieser Bedrohung musste sofort ein Ende gesetzt werden."

2001, Sonderausstellung NMBE

OLMA Luchs

"Die Alpen sind keine unberührte Wildnis, sondern ein vom Menschen stark geprägter Kulturraum. Obwohl sie dichter bewohnt sind und touristisch intensiver genutzt werden als jedes andere grosse Gebirge der Welt, gibt es immer noch genug Platz für den Luchs."

Ausstellung des BAFU in St. Gallen 2000

LUCHS

"Der Luchs gibt keine Milch, er lässt sich nicht scheren, es gibt für ihn keine Subventionen, und sehen kann man in auch fast nie."

1999, Sonderausstellung im Schweizer Museum für Wild und Jagd, im Auftrag NMBE

Der Luchs

1998, Wanderausstellung im Heimatmuseum Zweisimmen, im Auftrag des KORA, Koordinierte Forschungsprojekte zu Erhaltung und Management der Raubtiere in der Schweiz, Bern. In Zusammenarbeit mit Jakob Baumgartner, Wissenschaftsjournalist.

Unser Herzblut gehört dem Publikum. Naturwissenschaftliche Themen sollen packen und faszinieren. Mit starken Raumstimmungen, Objekten, Inszenierungen, Multimedia und Texten rücken wir komplexen wissenschaftlichen Inhalten auf den Leib: Mit unseren Ausstellungen erzählen wir Geschichten, die das Leben schreibt.

Attraktive Rahmenprogramme unterstützen uns in diesem Tun: In speziell für die Ausstellungen konzipierten Anlässen gehen Wissenschaft, Musik, Literatur, Theater oder  Handwerk  immer wieder ungewöhnliche Liaisons ein - vom Literaturdesperado bis zum Elefantenjäger ist alles denkbar.

Ausstellungskuratorin   im Naturhistorischen Museum Bern. Seit 1998.* siehe Weiterbildungen unten.

Projektleitung  und Webredaktion Internetauftritt Abt. Wald, im Rahmen Gesamtauftritt Bundesamts für Umwelt BAFU. 2001-2003.
    
Projektleitung und Realisierung Datenbank femdat, ScNat. Akademie der Naturwissenschaften, Bern. 1998-2000
    
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Schweiz. Tollwutzentrale Bern und Luchsprojekt KORA, Koordinierte Forschungsprojekte zu Erhaltung und Management der Raubtiere in der Schweiz. 1997-1998.

Biologie-Studium zoologischer Richtung, Universität Bern, Schwerpunkte Ökologie und Verhaltensökologie. Diplomarbeit in Verhaltensökologie, Prof. Dr. M. Milinski, Zoologisches Institut, Abt. Verhaltensökologie. 1991-1996.

Zwischenjahr Tierspital Bern, molekulargenetische Arbeiten. 1990-1991.  

KME, kant. Maturitätsschule für Erwachsene, ZH. Abschluss mit Matura D. 1987-1990.  

Berufstätigkeit als Laborantin. 1982-1987.  

Berufsausbildung Biologie-Laborantin, Agroscope ALP. 1979-1982.   

Weiterbildungen

*Ausstellungskuratorium: on the job seit 1998 im Ausstellungsteam des NMBE. U. a enge Zusammenarbeit mit Claude Kuhn bis August 2013. Projekte entwickeln und in die Welt setzen mit Mitarbeitern aller Couleur, vom Schreiner bis zur Wissenschaftlerin.

Claude Kuhn: "Sie verstehen es, über verschiedene Rezeptionskanäle und unkonventionelle "Einflugschneisen" emotional und rational zu bewegen. Sie beherrschen den Balanceakt zwischen Lehrbuch und Rummelplatz."

Schreiben für Publikum, Intensiv Update, scitec-media, Beat Glogger, Wissenschaftsjournalist, Dozent MAZ, Autor, August 2013.

CAS Wissenschaftsjournalismus, MAZ Luzern,  Sept. 2009 - Januar 2010.

Online Texte optimieren, MAZ, Luzern, Januar 2002.

Projektmanagement für Projektleitende, Eidg. Personalamt EPA, 2001.