Vorankündigung «Weltuntergang – Ende ohne Ende»

Datum: 
9. Oktober 2017

Am 10. November 2017 eröffnet im Naturhistorischen Museum Bern die Ausstellung «Weltuntergang – Ende ohne Ende». 

Die Geschichte vom Weltuntergang ist eine menschliche Erfindung, uralt und brandaktuell. Darin steckt ein wahrer Kern, denn tatsächlich droht der Erde ständig Gefahr. Gewaltige Naturkatastrophen und menschengemachte Desaster wie Kriege oder Umweltzerstörungen liefern den Nährboden für Ängste und Erklärungsversuche.
Die Ausstellung «Weltuntergang – Ende ohne Ende» im Naturhistorischen Museum Bern (ab 10.11.2017) versammelt Bilder, Funde und Erzählungen aus Wissenschaft und Kunst. Zu den beteiligten Künstlerinnen und Künstler zählen unter anderem Beni Bischof, Jake & Dinos Chapman, Julian Charrière, Armin Linke, Roman Signer, Superflex. In sieben thematischen Räumen schlägt sie einen weiten Bogen – von sachlicher Analyse über Prophezeiungen und Spekulationen bis zu offener Lust am Untergang.
Das so erzeugte Wechselbad konfrontiert die Besucherinnen und Besucher mit eigenen Vorstellungen und Erfahrungen. Wer sich hier treiben lässt, mag sich zwischen Natur und Kultur, Menschenleben und Universum, Bestätigung und Verunsicherung durchaus verlieren. Entwickelt wurde «Weltuntergang» gemeinsam mit Heller Enterprises, Zürich. Die Szenografie stammt von Holzer Kobler Architekturen, Zürich.
Es handelt sich um eine Temporär-Ausstellung (geplante Dauer: fünf Jahre). Allerdings wird der letzte Raum jedes Jahr von einer anderen Künstlerin, einem anderen Künstler gestaltet.