Ausstellung «Tierschmuggel» bis Ende Mai 2017 verlängert

Datum: 
7. Juni 2016

Sie berührt, sie schockiert, sie wirft Vorurteile über den Haufen: Die Sonderausstellung «Tierschmuggel» packt die Besuchenden. Das Naturhistorische Museum der Burgergemeinde Bern hat daher beschlossen, die Schau bis Ende Mai 2017 zu verlängern. Das Rahmenprogramm wartet unter anderem mit einer ziemlich aussergewöhnlichen Grillade auf: serviert werden etwa Krokodil- oder Gazellen-Steaks. 

 
Die Ausstellung «Tierschmuggel – tot oder lebendig» hätte Ende Juni zu Ende gehen sollen. In Anbetracht des grossen Interesses und der positiven Rückmeldungen verlängert das Naturhistorische Museum Bern die Ausstellung bis zum 28. Mai 2017. In Zahlen lässt sich der Erfolg leider nicht ausdrücken: Gesonderte Eintrittszahlen zu Sonderausstellungen gibt’s im NMBE keine, da diese im regulären Eintrittspreis inbegriffen sind. 
 
Im Juni finden noch zwei Veranstaltungen im Rahmenprogramm der Ausstellung statt. 
 
Mi, 8. Juni, 19.30h
Ein Sammler, eine Psychologin und der oberste Zoofachhändler der Schweiz gehen der Frage nach der menschlichen Sammelwut nach. Woher kommt der Reiz, ein seltenes Tier zu züchten oder das Fell einer geschützten Art zu besitzen?
 
Mi, 15. Juni, 18.30h
Exotische Fleisch-Spezialitäten vom Grill. Haben Sie schon mal Gazelle oder Krokodil gekostet? Hier können Sie es! Und erfahren, warum der Verzehr von legal gehandelten Wildtieren durchaus Sinn machen kann (im Vergleich zum Verzehr von Nutztieren). Mit packenden Erläuterungen von Bruno Mainini (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen).