Kynologische Sammlung

Der historische Ursprung der kynologischen Sammlungen geht auf Theophil Studer (1845-1922), Professor in Bern und Direktor des Naturhistorischen Museums zurück. Einer seiner Forschungsschwerpunkte lag in der Erforschung der Abstammung der Haushunde. Zu diesem Zweck sammelte er zahlreiche Skelette von Wild- und Haushunden. Nach Studers Tod drohte der Sammlung das Vergessen, so dass Studers Nachfolger im Amt, Prof. Franz Baumann, zusammen mit Vertretern der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG), beschloss eine Stiftung zur Pflege des kynologische Erbes zu begründen und damit die kynologische Forschung am Museum zu institutionalisieren.

Die Stiftungsurkunde der Albert-Heim-Stiftung für kynologische Forschung wurde 1930 unterzeichnet und zu Ehren von Prof. Albert Heim (1849-1937) benannt. Heim war zwar Dozent für Geologie in Zürich, daneben pflegte er aber leidenschaftlich und mit wissenschaftlicher Gewissenhaftigkeit ein grosses Hobby: die Kynologie. Sein wohl grösster Verdienst auf diesem Gebiet war die Anerkennung des Grossen Schweizer Sennenhundes als eigenständige Rasse.

Die Albert-Heim-Stiftung unterstützt auch heute noch die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Kynologie und fördert den Ausbau der kynologischen Sammlungen im Naturhistorischen Museum Bern.