Führung: La vie en rose

Lisa Schäublin/NMBE
Seltsames aus dem Liebesleben der Tiere
Eine öffentliche Führung mit Christian Kropf, Bereichsleitung Wirbellose Tiere.

Nicht nur Menschen haben ab und an eine rosarote Brille auf, die Führung «La vie en rose» gibt Einblick in das seltsame Liebesleben der Tiere. Insekten und Spinnen, nur um einige zu nennen, pflegen gerne polygame Beziehungen und geniessen daher die Vielmännerei. Ebenfalls in wechselnder Partnerschaft leben beispielsweise die Robben, sie hingegen praktizieren die Vielweiberei. Es geht aber durchaus auch monogam, nämlich wenn man sich die romantischen Termiten und amerikanischen Wald-Wühlmäuse ansieht – diese sind sich ein Leben lang absolut treu und damit eine seltene Aus-nahme in der Tierwelt. Und wie sieht es mit den tierischen Sexualpraktiken aus? Von Streicheleinheiten im Hunderterpack beim Tausendfüssler, über vielseitig angewandte Fesselungstechniken der Spinnen, bis hin zu sexuellem Kannibalismus, findet sich alles in der Tierwelt. Eines der extremen Beispiele, jedoch keineswegs ein Einzelfall, ist die Schwarze Wittwe, welche ihren Partner nach dem Akt auffrisst. In Punkto Fortpflanzung ist uns die Tierwelt definitiv voraus: Tatsächlich schwangere Männer finden sich bei uns Menschen offensichtlich nicht, aber dafür bei den Seepferdchen. Grosso modo: Neben dem tierischen Liebesleben verblasst selbst das Kamasutra. Erfahren Sie in den beiden spannenden Führungen, was Tiere in Liebesangelegenheiten alles zu bieten haben.

PreisDatum

Regulärer Eintrittspreis.

Bei der Mittwoch-Abendführung ist zusätzlich ein Gratiseintritt für den Museumsbesuch an einem frei wählbaren Datum inbegriffen.

5. April 2017 - 18:00 - 19:00