Weltuntergang – Ende ohne Ende

10. November 2017 - 10. November 2022

Weltuntergang stellt kein klassisches Ausstellungsthema für ein Naturhistorisches Museum dar.

Es handelt sich um kein Naturphänomen, eher um eine menschliche Erfindung. Die Geschichte vom Ende der Welt ist uralt und brandaktuell zugleich. Immer wieder entfaltet sie ihre Wirkung als Drohkulisse, Projektionsfläche oder Kreativmotor.

Gleichzeitig ist die Bedrohung Mensch und Natur real: Der Erde und den Lebenswelten ihrer Bewohner drohte und droht Gefahr. Gewaltige Naturkatastrophen und menschengemachte Desaster wie Kriege oder Umweltzerstörungen haben seit Menschengedenken Verheerungen angerichtet, aber immer auch die Kraft des Lebens zu Tage gefördert und den Innovationsgeist geweckt.

Die Ausstellung «Weltuntergang» im Naturhistorischen Museum Bern handelt vom Umgang mit Angst und vom Mut, diese zu überwinden. Die Schau lässt eine natur- und kulturwissenschaftliche Perspektive aufeinander treffen. Entstanden ist sie in Zusammenarbeit mit Martin Heller, ehemaliger Künstlerischer Direktor der Expo.02.

 

Eröffnung 10. November 2017