Tiere der Schweiz

Verlorene Heimat?

Altbau, 1. Obergeschoss
164 Dioramen, 40 Säugetier-Arten, 145 Vogel-Arten
610 Tierindividuen

Die zu Beginn des zweiten Weltkriegs als "Heimatmuseum" eröffnete Schau von Vögeln und Säugetieren der Schweiz zeigt die Arten in ihrem damals typischen Lebensraum. Es handelt sich um den Zustand von Häusern, Dörfern und Städten, aber auch der Landwirtschaftsfläche und der Alpen im Zustand zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg. Die Intensivierung der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung und Produktion und des Tourismus hatte erst zögernd begonnen, der Ausbau der Verkehrswege als Folge der zunehmenden Mobilität stand noch in den Anfängen. Diese Ausstellung lässt sich in Beziehung setzen zu "Anpasser und Alleskönner" : hier der Fuchs im Wald, der Kolkrabe im Fels - dort beide inmitten der Stadt. Wird die "Heimat Natur" zur unheimlichen Natur?

Typisch Alpen

Sehr gut bis fast lückenlos vertreten sind die typischen alpinen Arten, wie Steinbock und Gämse, Schneehase, Steinadler, Schnee- und Steinhuhn, Schneesperling, Alpensegler, Alpenmauerläufer, Alpenbraunelle, Alpendohle und Zitronengirlitz. Aber auch zahlreiche Durchzügler und Wintergäste unter den nordischen Vogelarten fehlen nicht.
Reh, Gemse, Fuchs, Hermelin, Schneehase und Schneehuhn werden je in zwei Dioramen in ihrem Sommer- und Winterkleid gezeigt.

Ausstellung im Schloss Landshut

Die Ausstellung "Wild und Mensch in der Kulturlandschaft" im Schloss Landshut dokumentiert das heute prekäre "Miteinander" von Tier und Mensch, Natur und Kultur auf eindrückliche Weise.

  • Tiere in der Schweiz

    AuskunftDauerPreisTeilnehmerzahl

    Marlis Zaugg 031 350 72 96
    oder 031 350 71 11
    marlis.zaugg@nmbe.ch

    ca. 1 StundeFr. 100.- pro Führung plus Eintritt Fr. 6.- pro Personca. 20 Personen
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